Einmal korrigieren, dann sitzt es: wie Inbound aus Ihren Korrekturen lernt
Kein Analysemodell trifft von Anfang an jede Eigenheit Ihres Hauses. Bei Kündigungen zählt vielleicht das Vertragsende und nicht das Datum des Schreibens, und Post vom Finanzamt ist bei Ihnen immer ein Bescheid, auch wenn das Wort nirgends steht. Die Frage ist nicht, ob solche Korrekturen nötig sind, sondern ob sie einmal nötig sind oder jedes Mal.
Aus einer Korrektur wird eine Regel
Korrigiert jemand in der Sachbearbeitung ein Feld, leitet Inbound daraus keinen Einzelfall ab, sondern eine allgemein formulierte Regel, zum Beispiel: "Bei Kündigungen ist das Vertragsende die Frist, nicht das Datum des Schreibens." Die Regel wird als Vorschlag hinterlegt, nicht sofort scharf geschaltet.
Vorschläge stehen oben, freigegebene Regeln darunter. Jede Zeile nennt das auslösende Dokument.
Wirksam wird sie erst durch einen Klick
Ein Administrator gibt die Regel frei oder verwirft sie. Erst nach der Freigabe wirkt sie auf künftige Dokumente. Das ist bewusst eine Bremse: Ein System, das sich unbeobachtet selbst umbaut, ist in einem Posteingang mit Nachweispflicht nicht das, was man will.
Und sie ist danach noch korrigierbar
Eine automatisch formulierte Regel sitzt selten beim ersten Mal perfekt. Deshalb ist jeder Regeltext, ob Vorschlag oder bereits aktiv, direkt in der Liste überschreibbar: hineinklicken, ändern, fertig. Kein Verwerfen und neu erzeugen, kein Warten auf den nächsten passenden Fall.
Wichtig: Das ist kein KI-Training mit Ihren Daten
Gelernt wird eine Textregel in Ihrer Installation, nicht ein Modell. Ihre Dokumente fließen in kein Training, weder für uns noch für andere Kunden, und was Ihr System gelernt hat, bleibt bei Ihnen. Jede Regel ist les-, änder- und löschbar, und am Dokument steht, welche davon gewirkt hat.